• carolinehoechtl

Warum Affirmationen manchmal nicht reichen - und was du stattdessen tun kannst


Affirmationen sind ein gutes Tool und ich nutze sie auch nach wir vor, doch alleine mit Affirmationen stößt man oft an Grenzen und die persönliche Weiterentwicklung stagniert.


Was sind Affirmationen?


Es sind Sätze, die man sich ähnlich eines Mantras immer wieder selbst vorsagt, um sich z.B. zu beruhigen, sich besser zu fühlen oder an etwas zu glauben, wenn man gerade nicht in seiner Kraft ist. Man glaubt die Affirmation noch nicht ganz oder noch nicht immer, aber indem man sich etwas immer und immer wieder vorsagt, wird es irgendwann leichter daran zu glauben. Die positive Energie des Glaubenssatzes sinkt durch die ständige Wiederholung ins Unterbewusstsein, sodass der Satz im günstigsten Falle irgendwann ein positiver Glaubenssatz wird.

Man sagt sie sich immer wieder vor, schreibt sie ganz oft hintereinander auf ein Blatt Papier oder man schreibt sie sich auf den Spiegel und schaut jeden Tag darauf.

Meine liebsten Affirmationen sind z.B. „Ich bin ok wie ich bin“ und „Alles kommt wie es für mich richtig ist“ um zu vertrauen, dass alles aus einem Grund passiert. Und dass es FÜR mich passiert, nicht gegen mich.

Trotzdem kenne ich das sehr gut, dass manche Affirmationen so weit außerhalb der eigenen Vorstellungskraft liegen, dass man sie einfach nicht glauben kann. Vielleicht kennst du das auch, dass du manchmal sogar ärgerlich wirst wenn du dir die Affirmation vorsagst, weil du das Gefühl hast einfach nicht daran glauben zu können. Oder wenn jemand anderes dir einen solchen Satz sagt, hört es sich fast wie eine Verhöhnung für dich an.


Dann ist der Sprung zu groß und es muss noch einmal ein Schritt zurück gemacht werden und auf einer tieferen Ebene gearbeitet werden.

Wenn sich ein solcher Widerstand gegen eine Affirmation regt, liegt zumeist eine Verletzung darunter, die zuerst gesehen und dann geheilt werden will. Es ist wie Rüdiger Dahlke auch sagt der Schatten, der einen einholt wenn man sich ausschließlich auf das Positive konzentrieren will.


Wenn du auf eine Blockade stößt


Wir alle haben im Laufe unseres Lebens Verletzungen erhalten, die uns manchmal noch immer beeinflussen und oft an genau den Punkten, an denen wir mit Affirmationen etwas zu verändern versuchen.

Doch wenn dies nicht funktioniert, dann ist es gut sich zu fragen: Warum kannst du die Affirmation nicht glauben? Welche Stimme regt sich stattdessen in dir? Wem gehört diese Stimme?

Durch Meditationen oder Tagebuch schreiben um das Thema, kann man schon an die Blockade kommen, warum es jetzt noch nicht geht.

Im Coaching haben wir natürlich verschiedene Techniken, mit denen man auch an die zugrunde liegende Verletzung kommt wenn man sich an gar nichts erinnern kann und sie auch heilen kann. Wie beispielsweise die Arbeit mit inneren Anteilen oder deine Lebenslinie auf der Suche nach entsprechenden Erfahrungen zurückzugehen. Aufstellungsarbeit (Familienaufstellungen) oder Techniken aus der Traumatherapie bieten sich ebenfalls an.

Affirmationen sind ein gutes Tool um oberflächlich zu arbeiten, ich setze sie nur immer in Kombination mit etwas tiefergehendem ein und nie alleine, um sicher zu stellen dass sie auch wirklich auf fruchtbaren Boden fallen und die Wirkung nicht verpufft.


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