• carolinehoechtl

Angst vor Kritik - Selbstbewusstsein stärken

Du fühlst dich oft nicht gesehen?

Du traust dich nicht deine Meinung zu sagen und für dich einzustehen?

Auch mal Nein zu sagen wenn dir etwas nicht gut tut.

Irgendwie hast du dann doch immer Angst, dass andere dich nicht mehr mögen könnten oder ausgeschlossen zu werden?


Warum Kritk weh tut


Der Grund warum manche Menschen Kritik so hart trifft ist der, dass oft ein Gefühl von einer früheren schmerzhaften Erfahrung (meistens als Kind) getriggert wird. Wir alle haben als Kind emotionale Verletzungen erlitten, manche mehr, manche weniger. Damals waren wir als Kind von der Liebe und Aufmerksamkeit anderer Menschen abhängig. Deswegen mussten wir unbedingt vermeiden abgelehnt zu werden, was auch richtig so war.

Doch heute sind wir erwachsen und können selbst für uns sorgen. Wir werden weder sterben wenn der Partner sauer auf uns ist, noch wenn der Chef uns sagt dass wir etwas nicht gut gemacht haben. Dennoch kann es sich aber manchmal so schlimm anfühlen wie damals als Kind. Weil die Erfahrung damals nicht verarbeitet werden konnte und jetzt eine ständige Verwechslung stattfindet.


Doch du kannst diese Schmerzpunkte jetzt als Erwachsene heilen!


1. sich nicht mitreißen lassen - Erdung


Oft hilft es schon wenn du dir bewusst machst, dass das ein Gefühl aus der Vergangenheit ist. Dann darf das Gefühl zwar da sein – wir versuchen es nicht wegzumachen – aber du musst nicht mehr darauf reagieren. Auch wenn es sich schlimm anfühlt: du musst dem Gefühl nicht mehr glauben und dich nicht mitreißen lassen. Und so kann es langsam wieder vorbeiziehen. Hier hilft es auch sich auf seinen Körper zu konzentrieren und eine gute Erdung aufzubauen. Fokussiere dich z.B. auf deinen Atem, atme tief ein und aus. Oder spüre wie deine Füße fest auf dem Boden stehen, so lange bis du dich wieder beruhigt hast.


2. Selbstbewusstsein stärken


Wenn du dich selbst besser kennenlernst und durch persönliche Weiterentwicklung auf Entdeckungsreise zu dir selbst gehst, wirst du sowohl die früheren emotionalen Verletzungen finden als auch deine Stärken und Ressourcen.


Wenn du weißt wer du bist, trifft dich Kritik weniger hart weil du selbstbewusster bist. Selbstbewusst sein heißt „sich selbst bewusst sein“ - sich zu kennen.

Wenn du weißt, dass du ein guter Mensch bist, was deine Stärken sind und dass du in bestem Wissen und Gewissen gehandelt hast, kannst du dir das in einer kritischen Situation wieder vor Augen halten.

Es hilft auch sich bewusst zu machen, dass es viele Menschen gibt, die dich trotz deiner Unvollkommenheit lieben. Dann kannst du auch bewusst entscheiden bei deiner Wahrheit zu bleiben und nicht dem zu glauben was die Person sagt, die dich kritisiert. Ich habe so z.B. oft beschlossen „mir den Schuh nicht mehr anzuziehen“ wenn jemand mich kritisiert.


Oder du kannst zugestehen, dass du tatsächlich etwas falsch gemacht hast. Aber in dem Wissen, dass jeder Mensch Fehler macht und du deswegen trotzdem ok bist, so wie du bist. Denn du bist dir gleichzeitig auch deiner Stärken bewusst. Dann kann man nach einer Lösung suchen.


3. Arbeit mit dem Unterbewusstsein


Manchmal hilft es aber nicht nur mit dem Bewusstsein zu arbeiten. Denn dieses schlimme Gefühl der Ablehnung, das bei Kritik auftaucht, entsteht in unserem Unterbewusstsein.


Wenn man sich nicht an die Erfahrung erinnern kann, die getriggert wird, kann man z.B. durch geleitete Meditation versuchen diese ins Bewusstsein zu holen und zu verändern. Hierzu gibt es einige Meditationen online oder in Büchern, z.B. bei Laura Seiler.


Durch spezielle Coaching Methoden kann ein Coach auch direkt mit dir in die Vergangenheit zurückgehen und vollkommen vergessene Erlebnisse wieder in die Erinnerung zurückholen und heilen. Man kann tatsächlich die „emotionale Ladung“, die dieses Erlebnis trägt selbst Jahrzehnte später neutralisieren, sodass es sich nicht mehr belastend anfühlt.

Hierzu gibt es ein sehr schönes Video: https://www.youtube.com/watch?v=U9U9Hz_kAtc&t=292s (geht natürlich nicht nur bei Kritik, sondern auch bei Ängsten, „Nice-Girl-Syndrom“ oder anderen automatischen Reaktionen)


Wenn dich dies interessiert, melde dich gerne bei mir!




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